Posts Tagged ‘Neu’
Unternehmensprofile bei Xing – gute, aber ausbaufähige Idee
Mai 5th, 2009 Posted 10:26
Seit einiger Zeit gibt es beim Business-Netzwerk Xing nun neben den bekannten Mitglieder-auch Unternehmens-Profile (derzeit noch als Beta).
Diese Profile werden automatisch generiert, wobei alle angezeigten Informationen auf bereits eingegebenen Profildaten der XING-Mitglieder basieren. Das ist eigentlich eine ziemlich gute Idee, da die Mitglieder ja viele interessante Informationen eingetragen haben, die es so lediglich in einer aggregierte Ansicht darzustellen gilt. Unternehmen müssen somit nicht selber aktiv werden und sich ein Profil einrichten – was in diesem Fall sicherlich so nicht funktionieren würde.
Etwas problematisch ist allerdings, dass nicht alle Mitarbeiter eines Unternehmens die Firmenbezeichnung gleich schreiben. So werden aus SAP, SAP AG, SAP Germany, etc. verschiedene Unternehmen (vielleicht sind´s wirklich verschiedene Unternehmen?) – was somit einer schönen zusammenfassenden Unternehmensdarstellung im Wege steht.
Auf dem Unternehmens-Profil werden neben den Basisdaten des Unternehmens alle bei dem Netzwerk registrierten Mitarbeiter angezeigt angezeigt (dies hätte man mit einer einfachen Suche selber hinbekommen können).
Interessant ist aber eine Statistik der Altersstruktur, Dauer der Firmenzugehörigkeit sowie dem Karrierelevel.
Web Trend Map 2009
April 6th, 2009 Posted 15:24
Web Trend Map 4 Final Beta, ursprünglich hochgeladen von formforce
Schöne Abbildung der aktuellen Webtrends – sicher auch schön als Poster an der Wand
Tags: Amazon, Apple, internet, Neu, Tag hinzufügen, WWW
Posted in Foresight, Socical Web, Trend, Web2.0
Do you poken? – Lustig aber sinnfrei
April 4th, 2009 Posted 19:37
Poken sind aktuell eins DER Themen im sozialen Web – allerdings handelt es sich mehr um eine nette Spielerei als um ein wirklich wichtiges Thema. Bei einem Poken handelt es sich um kleine Plastik-Figuren, die man um den Hals oder aber vielleicht nicht ganz so auffällig am Schlüsselbund mit sich rumtragen kann.
Ziel: Treffen sich zwei Pokenbesitzer können sie nun (per Funk) persönliche Daten austauschen. Die Figur sieht lustig aus – ist aber dabei eigentlich nicht wirklich relevant. Ich habe ein “Voodoo-Poken” – daneben gibt es noch einige andere farbenfrohe Figuren.
Worauf es beim Poken ankommt ist dessen weiße “Hand”. Darin verbergen sich ein USB-Speicher und ein RFID-Chip. Werden die 2 Pokens nun nah aneinander gehalten werden über den RFID-Chip die IDs der beiden Nutzer ausgetauscht.
Steckt man nun den Poken in den USB-Slot, so werden die gesammelten Daten in Form einer sogn. Poken Card auf das eigene Konto beim Anbieter übertragen. Einer Poken Card lassen sich dann über die Website Name, Foto, Adressdaten sowie Links zu den Social-Networks hinterlegen.
Der Nutzer hat auch die Möglichkeit mehrere Profile anzugeben und so zu bestimmen welche davon die Kontakte abrufen können.
Fazit:
Zu Poken ist etwas albern aber recht spassig. Es ist eine lustige Spielerei für die Web2.0 Community. Ob der gestandene Manager auch mit einem Poken auf einer Konferenz erscheint ist wohl eher fraglich. Ich denke daher nicht, dass sich Poken auch über die Web-Gemeinschaft hinaus durchsetzen werden.
Etwas sinnfrei ist das Poken aber auch dort – da ich von den meisten Leuten mit einem Poken auf Barcamps etc. wohl auch eh schon die Kontaktdaten habe.
Etwas uncool ist weiterhin, dass ich nun eine weitere Stelle (die Poken-Seite) habe, auf der dann halt wieder Daten gesammelt werden. Das Unternehmen selbst bietet kein soziales Netz an, sondern versteht sein Produkt lediglich als ein Mittel, um die Nutzer zu vernetzen.
Cool wäre es, wenn ich jemanden über den Poken hinzufüge, dass ich dann mit demjenigen automatisch bei den entsprechenden Netzwerken (Xing, Facebook, etc.) connected wäre.
Surftipp: IKEA mit neuer und schöner Online-Kampagne – in Schweden
Februar 9th, 2009 Posted 16:14
Auf der schwedischen IKEA-Site versucht der Möbelhersteller einen neuen Kommunikations-Ansatz und stellt mit einem Mix aus Videos und Illustrationen IKEA-Designer und ausgewählte Öko-Produkte vor.
Obwohl das ganze nicht unbedingt extrem innovativ ist, lohnt sich ein Besuch, da die Kampagne wirklich inspirierend und liebevoll umgesetzt wurde. Die ausführende Agentur ist KOKOKAKA.
Link: IKEA
User Experience Treasure Map
Januar 29th, 2009 Posted 13:14
User Experience Treasure Map, ursprünglich hochgeladen von Peter Morville
Unter dem Titel “User Experience Treasure Map” findet sich eine sehr schöne Visualisierung eines typischen und vom Wasserfall-Modell ausgehenden Konzeptions-Prozesses.
Was die Ersteller mit den abgebildeten Icons meinen erklären sie hier: http://semanticstudios.com/publications/semantics/000228.php
Google und das Cloud Computing
Januar 26th, 2009 Posted 14:14
Zunächst einmal bezeichnet der Begrif “Cloud Computing” ein Konzept – und kein konkretes Produkt. Passend zum Namen ist das ganze ziemlich nebelig … eine genaue Definition steht zumindest noch aus. Ist das ganze nun denn eigentlich neu und wirklich etwas besonderes?
Ich bin mir da nicht so ganz sicher.
Man kann “Cloud Computing” zunächst einmal so verstehen, dass IT zu einer flexiblen Leistung wird. Und zwar geht es hierbei um eine weltweit vernetzte Infrastruktur aus Rechen-Power und Speicherkapazität, die der User flexibel je nach Bedarf anmieten kann. So richtig spannend und neu ist das aber ja eigentlich nicht.
Man kann “Cloud Computing” aber auch so verstehen, dass in der Wolke nicht nur die Infrastruktur, sondern auch Applikationen und Services zur Verfügung gestellt werden. Dies beschreibt auch den Trend, dass – anstatt komplette Softwarepakete zu kaufen und diese auf dem Rechner lokal zu installieren – diese bedarfsgerecht angemietet werden können.
Eigentlich ist ja aber auch das nicht so wirklich neu – Google hat im Sinne des Web2.0 ja bereits mit den Google Apps wie „Google Kalender“ oder „Google Text“ bereits Online nutzbare bzw. mietbare Apps vorgestellt.
Dazu passt auch eine Studie von IDC, dass nur 16 Prozent der Software, die Unternehmen kaufen, auch tatsächlich genutzt werden.
Außerdem ist es ja generell irgendwie komisch, dass zig Mio. von Instanzen einer einzigen Applikation auf eben so vielen Millionen lokalen Rechnern installiert werden müssen.
Die Schnittstelle, mit der der Nutzer auf die „Cloud“ zugreift, ist aktuell der Webbrowser.
Passend dazu hat Google ja auch den Browser Chrome vorgestellt, der genau auf dieses Szenario zugeschnitten ist und das als Plattform (oder auch als ein Betriebssystem!) für Web-Anwendungen ausgelegt ist.
Bisher sehe ich im “Cloud Computing” also erstmal nur einen Ansatz, der sich noch sehr viel weiter vorantreiben lässt.
So könnte ich mir in Zukunft vorstellen, dass die Cloud im Sinne von Google (ist Google selber die Cloud?) immer mehr zu einer Datenkrake wird. Diese ist dann von jedem Nutzer individuell konfigurierbar, sie sammelt unermüdlich Weltwissen – dieses ist dann über beliebige Schnittstellen verfügbar.
Tags: Google, Neu, Trend
Posted in Data Portability, Foresight, Semantic Web, Web2.0
Neues Jahr neues Blog
Januar 20th, 2009 Posted 16:28
Nachdem ich im Jahr 2008 aufgrund von vorherrschender Blog-Apathie und viel gezwitscher mit Twitter als Substitutionsgut keinen einzigen Post veröffentlicht habe – habe ich nun mal diesen Blog neu aufgesetzt (hab mich dann doch mal zum mainstreamigen Wordpress als Blog-Engine durchgerungen).
Hab die letzten Tage auch ein bisschen am Design gefeilscht. Da ja wohl aber eh die meisten die Posts nur über ihren Feedreader lesen bin ich mir gar nicht so sicher ob sich der Aufwand lohnt?
Nunja es scheint zumindest alles zu laufen und ich hoffe Ihr lest meine niedergeschriebenen Gedanken zu aktuellen Entwicklungen im weltweiten Datennetz sowie privaten Erlebnissen … und ich freue mich natürlich über eure Kommentare!
/Lars











