Archive for the ‘Semantic Web’ Category
Neulich im Ozean
Februar 6th, 2009 Posted 14:19
Ich habe nach langer Zeit mal wieder Google Earth installiert und mal wieder festgestellt, dass dies wirklich ein nettes Tool ist mit dem man viel Zeit verbringen kann. Mir war gar nicht bewußt, dass sich auch aktuelle Informationen wie bspw. der Temperatur einblenden lassen.
Zufällig hab ich die ganz spaßige Website www.betrachter.de gefunden, die interessante Orte oder zufällig erfasste Begebenheiten wie bpsw. eine Kunstflugstaffel (gefunden in Google Earth) vorstellt.
Neu (in der aktuellen Version 5) ist nun die 3D-Darstellung von Unterwassereliefs:
Mittels Videos kann man sich mittels zusätzlicher Informationen u.a. über in der Nähe befindliche Schiffswracks informieren. Generell sind diese kleinen Fenster zwar geographisch den entsprechenden Orten richtig zugeordnet … aber wirken nicht so richtig in die Anwendung integriert. Das Feature “Street View” hat Google bspw. sehr geschickt in die App eingebunden.
Außerdem finde ich die Usability des Tools nach wie vor ziemlich optimierungswürdig. Es gibt mittlerweile eine große Anzahl von Layern bzw. Zusatz-Infos. Wenn man diese einblenden möchte gerät dies fast zwangsläufig zur Klick-Orgie.
Tags: Augmented Reality, Google, WWW
Posted in Semantic Web, Usability, Web3.D
Google und das Cloud Computing
Januar 26th, 2009 Posted 14:14
Zunächst einmal bezeichnet der Begrif “Cloud Computing” ein Konzept – und kein konkretes Produkt. Passend zum Namen ist das ganze ziemlich nebelig … eine genaue Definition steht zumindest noch aus. Ist das ganze nun denn eigentlich neu und wirklich etwas besonderes?
Ich bin mir da nicht so ganz sicher.
Man kann “Cloud Computing” zunächst einmal so verstehen, dass IT zu einer flexiblen Leistung wird. Und zwar geht es hierbei um eine weltweit vernetzte Infrastruktur aus Rechen-Power und Speicherkapazität, die der User flexibel je nach Bedarf anmieten kann. So richtig spannend und neu ist das aber ja eigentlich nicht.
Man kann “Cloud Computing” aber auch so verstehen, dass in der Wolke nicht nur die Infrastruktur, sondern auch Applikationen und Services zur Verfügung gestellt werden. Dies beschreibt auch den Trend, dass – anstatt komplette Softwarepakete zu kaufen und diese auf dem Rechner lokal zu installieren – diese bedarfsgerecht angemietet werden können.
Eigentlich ist ja aber auch das nicht so wirklich neu – Google hat im Sinne des Web2.0 ja bereits mit den Google Apps wie „Google Kalender“ oder „Google Text“ bereits Online nutzbare bzw. mietbare Apps vorgestellt.
Dazu passt auch eine Studie von IDC, dass nur 16 Prozent der Software, die Unternehmen kaufen, auch tatsächlich genutzt werden.
Außerdem ist es ja generell irgendwie komisch, dass zig Mio. von Instanzen einer einzigen Applikation auf eben so vielen Millionen lokalen Rechnern installiert werden müssen.
Die Schnittstelle, mit der der Nutzer auf die „Cloud“ zugreift, ist aktuell der Webbrowser.
Passend dazu hat Google ja auch den Browser Chrome vorgestellt, der genau auf dieses Szenario zugeschnitten ist und das als Plattform (oder auch als ein Betriebssystem!) für Web-Anwendungen ausgelegt ist.
Bisher sehe ich im “Cloud Computing” also erstmal nur einen Ansatz, der sich noch sehr viel weiter vorantreiben lässt.
So könnte ich mir in Zukunft vorstellen, dass die Cloud im Sinne von Google (ist Google selber die Cloud?) immer mehr zu einer Datenkrake wird. Diese ist dann von jedem Nutzer individuell konfigurierbar, sie sammelt unermüdlich Weltwissen – dieses ist dann über beliebige Schnittstellen verfügbar.
Tags: Google, Neu, Trend
Posted in Data Portability, Foresight, Semantic Web, Web2.0
Der “soziale Graph” wird immer wichtiger
Oktober 24th, 2007 Posted 18:34
Im Zuge des Web2.0 wird aktuell vermehrt über einen Begriff gesprochen: “Social Graph”. Auf der “Web 2.0 Summit” () war dies zumindest eins der grossen Trend-Themen.
Beim “Social Graph” geht es generell um die Abbildung von Freundschaften bzw. beruflichen Kontakten im Netz.
So wie man das aus den bekannten Social-Networks Facebook, Xing, etc. kennt. Der Grund, warum der Begriff eine neue Qualität erhält, ist, dass die Hoffnung besteht mit den Netzwerkeffekten Geld zu verdienen.
Der “Social Graph” ist auch einer der Gründe warum Facebook so hoch bewertet wird (15 Milliarden US-Dollar – Link ).

Denn: Facebook hat die Mundpropaganda automatisiert! Jedes Mal, wenn ein Benutzer der Plattform dort irgendetwas tut, wird das all seinen Kontakten mitgeteilt. Wenn ein Freund von mir in seinem Facebook-Profil eine von der Firma XYZ gesponsortes App einbaut, wird das allen anderen Nutzern in seiner Kontaktliste automatisch mitgeteilt.
Eine Empfehlung von einem Freund / Bekannten ist sehr viel vertrauenswürdiger Mal und wiegt mehr als ein Fernsehspot oder eine Anzeige.
Generell zeigt das Beispiel wieder einmal, dass es in der Marketingzukunft nicht mehr primär um Reichweite geht. Vielmehr gewinnen Aspekte wie Glaubwürdigkeit, Immersion und gezielter zum Nutzer passende Werbung an Tragweite. Und wir sind hier noch ganz am Anfang der Entwicklung.
Facebook ist zwar offen, allerdings nicht so wirklich offen. So kann ich bspw. nicht das eigene Aktivitätsprotokoll exportieren und in die eigene Blogseite einzubinden. Ein weiterer Grund sich mit dem Thema “The Future of private Data” zu beschäftigen
Posted in Semantic Web, Socical Web
The Future of private Data und “NoseRub” als erster Lösungsansatz
August 31st, 2007 Posted 20:56
Obwohl ich vorhin schon zu Pixelsebi geblogt hab kommt nun noch Themen für das sich mein geschätzter Ex-Kollegen engagiert. Und zwar gehts um die Diskussion “The Future of private Data“.
Worum geht´s? Ganz grundlegend geht es darum, dass viele (Web-) Anwendungen als “Datensilos” bzw. “Walled Gardens” aufgebaut sind. Das heißt, dass ich als Nutzer meine Daten auf verschiedene Anwendungen verteilen muss, ohne dass ich die Daten selber – oder was mit Ihnen geschieht – beeinflussen kann.
Einmal in ein Silo eingegeben, bekomme ich die Daten bei der Anwendung nicht mehr wieder raus. Weiterhin muss ich:
1. mich bei allen (Web2.0)-Diensten) erneut registrieren
2. bei allen (Web2.0)-Diensten) ein neues Profil erstellen
3. überall mein soziales Netzwerk neu aufbauen
4. überall neuen Content erstellen
Zusätzlich liegen auch überall meine “Attention Data”, also mein interessensprofil bei den verschiedenen Diensten.
Wie könnte dieser Mißstand also gelöst werden?
Eine Idee ist die Zentralisierung der eigenen Daten – anstatt diese bei den Web-Diensten zu verteilen. Dabei ist dann selbstverständlich, dass meine eigenen privaten Daten besonders abgesichert sein müssten, also bei einem Service liegen, dem ich vertraue.
Dies würde es mir ermöglichen meine Daten selber zu kontrollieren und den Web-Diensten lediglich als “Leihgabe” zur Verfügung zu stellen, die ein großes Interesse an meinen Daten haben.
Ich könnte nun selber bestimmen wem ich die Daten zur Verfügung stelle und kann den Datenbestand sogar selber sichern (z.B. auf einem USB-Stick etc.) und damit mit mir herumtragen.
Ausführlicher erklärts sonst der Sebastian z.B. hier.
Dirk Olbertz hat nun einen ersten konkreten Lösungsansatz hierfür entwickelt, den ich sehr spannend finde. Das ganze nennt sich “NoseRub” und ist eine Implementierung eines dezentralen Dienstes zur Verwaltung der eigenen MetaDaten (hoffe das ist so richtig?
)
Dezentral heißt in diesem Falle also, dass NoseRub es jedem ermöglicht einen eigenen NoseRub-Server aufzusetzen. Jeder kümmert sich um die eigenen Daten, NoseRub sorgt dafür, dass meine Kontakte automatisiert über die meine Aktivitäten informiert werden.
Video von Dirk beim Barcamp Köln:
Link: sevenload.com
Mehr Infos zu Nose und die Anwendung selber gibs hier: http://noserub.com/blog/!
Posted in Semantic Web, Socical Web, Web2.0
barcampcologne2
August 19th, 2007 Posted 17:35
So! Das 2. Kölner Barcamp ist vorbei. Ich bin wieder zuhause und …
> hab wieder einmal ein tolles wochenende mit tollen leuten und tollen themen verbracht
> merkt, dass Live-Video-Portale cool sind und echt Sinn machen – ich kann nun von zuhause die restlichen Sessions zueende gucken (link)
> hab nun endlich verstanden, warum Facebook eine echt tolle Plattform ist
> hab über die unterschiedlichen Bedürfnisse und Erwartungen von Bloggern und PR-Journalisten diskutiert
> nette Web-Widgets von Paulinepauline gezeigt bekommen: http://paulinepauli.joinr.de/
> gesehen, dass die Zukunft des Shoppings nicht unbedingt von Otto mit dem Vista-Shop kommt
> findet immer noch, dass dezentrale soziale Netzwerke, in denen die Nutzer die Kontrolle über ihre (Attention)-Daten haben, ein sehr relevantes und spannendes Szenario darstellt (toller Vortrag hierzu von Sebi!)
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Tagging-basierende Navigation?
November 30th, 2006 Posted 23:35
Etwas, was mich seit langer Zeit interessiert sind neuartige oder besondere Navigationsformen. Also Navigationen, die dem User nicht unbedingt die Informationen hierarchisch und strukturiert anbieten. Diese Art der Navigation macht selbstverständlich Sinn und soll hier auch gar nicht in Frage gestellt werden.
Aber viele Sites zeigen hier interessante andere Ansätze.
Im Zuge der Web2.0-Revolution (oder Evolution?) sind Blogs aufgekommen, bei denen sich die Beiträge taggen lassen. Tags sind dabei – bspw. neben Microformats – ein weiterer Weg Inhalte zu indexieren und mit Meta-Informationen anzureichern. Diese Tags lassen sich dann meist als die allseits bekannte Tag-Clouds wieder anzeigen.
Meine Frage ist: lässt sich das Konzept der Tag-Clouds (abseits von Blogs) auch auf “Business-Sites” übertragen und so die strukturierte Form der Navigation ersetzen?
Zum Thema Tag-Usability würde ich generell gerne mehr erfahren. Wenn jemand hier Erfahrungswerte beisteuern kann, wäre ich sehr dankbar ![]()
Interessant ist ob vor allem, ob User, die nicht wissen was ein Tag ist, das Konzept verstehen? Ich persönlich glaube, dass das Schema der Tagcloud intuitiv recht leicht verständlich ist.
Ich glaube weiterhin, dass viele Informationen eines Unternehmens (bspw. Produkte) prinzipiell gar nicht hierarchisch zu klassifizieren sind. Das Tagging stellt somit eine sehr viel logischere Form der Darstellung dar.
Um Tag-Clouds als alleinige Navigationsform einzusetzen sind meiner Meinung nach einige Voraussetzungen zu erfüllen:
1. Es müssten alle Seiten (oder Artikel?) getaggt werden (Diese Informationen sind jedoch oftmals bereits durch das Unternehmen im Seitentitel angegeben).
2. Damit eine Tag-Cloud entstehen kann, müssten Tags mehrmals vergeben werden (nur so macht es Sinn bestimmte Tags größer als andere darzustellen).
3. Am wichtigsten: Jeder Klick auf ein Tag filtert die passenden Artikel. Klickt der User also auf einen Tag so werden die passenden Artikel angezeigt. Weiterhin werden zusätzlich die Tags in der Tag-Cloud ausgetauscht und gegen andere ersetzt, die mit dem geklickten semantisch in Verbindung stehen. Somit hätte man wieder eine Hierarchisierung der Einträge.
Weitere Ideen sind auch bei Robert Basic und Klass Bollhöfer zu lesen.
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Pathway visualisiert Wikipedia
November 3rd, 2006 Posted 20:05
Das Mac-Tool Pathway hat einen Browser integriert, der Inhalte von Wikipedia darstellen kann. Neu ist, dass zusätzlich in der oberen Hälfte des Tools der aktuellen Eintrag von Wikipedia grafisch als Button dargestellt wird.
Das Tool ermöglicht es weiterhin auf den aktuellen Eintrag zu klicken. Daraufhin werden alle weiteren von dem gerade angewählten Eintrag ausgehenden Links grafisch dargestellt. Auf diese Weise kann man sehr schön den Weg nachvollziehen, den man durch Wikipedia wählt.
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‘Hack’ für Mac-Browser um Microformats anzuzeigen
Oktober 31st, 2006 Posted 13:28
Für Firefox gibt es die Tails-Extension, mit der man erkennen kann ob die derzeit aufgerufene Site Microformats unterstüzt. Sind Microformats eingebunden, so erscheint das Microformat-Icon im unteren Rand des Browsers. Zusätzlich kann man mit den Tail-Scripts eine Vielzahl an netten Sachen machen – wie beispielsweise Events in Google-Calendar oder Adressen in Outlook importieren.

Für die Mac-Browser Safari, Camino oder Omniweb gibt es derzeit noch kein Microformat-Plugin. Eine (einfache) Möglichkeit diese dennoch sichtbar zu machen ist ein Stylesheet, welches im Browser eingebunden wird. Dieses blendet automatisch für jedes Microformat ein kleines Icon direkt auf der entsprechenden Seite ein.
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iX berichtet über Microformats
Oktober 22nd, 2006 Posted 20:24
Hab gerade gesehen, dass die aktuelle iX den Aufmacherartikel den Microformats gewidmet hat. Ein Kauf kann sich daher sicher lohnen.
Ob hCard, hCalendar oder xFolk – XHTML-Dokumente lassen sich, ohne den Standard zu verletzen, mit Informationen anreichern, die es Anwendern beispielsweise erlauben, Kalenderdaten in ihren Organizer einzulesen. Das Schlüsselwort heißt Mikroformate.
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Microformats mit Serendipity
Oktober 20th, 2006 Posted 21:49
Wie Sebastian bereits vor einiger Zeit in seinem Blog schrieb, existiert auch ein Microformats-Plugin für die Blog-Engine Serendipity.
Sehr schicke Sache! Das Plugin findet ihr hier. Eine Anleitung zum Einrichten hier.
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