Archive for the ‘Freizeit’ Category
Südwesten USA: Ein bebilderter Reisebericht
Oktober 7th, 2009 Posted 15:52
Nachdem ich vor ziemlich genau 2 Jahren die Ostküste der USA (NYC, Boston, New England, etc.) bereist habe, war ich in diesem Spätsommer mit meiner Freundin an der US amerikanischen Westküste:
Mit einem Mietwagen sind wir in San Francisco gestartet … und hatten drei Wochen Zeit diesen wieder in Las Vegas abzugeben (was auch unser Abflug-Ort war).
Um eine möglichst spontan die Reiseroute planen / ändern zu können hatten wir die Hotels bewusst nicht im voraus gebucht, lediglich die Hotels am Start- sowie dem Ziel-Ort hatten wir über das Internet vorgebucht (unbedingt empfehlenswert).
Die Reise war insgesamt wirklich super schön, ziemlich teuer und erlebnisreich. Wir …
- … sind dabei insgesamt ca. 3300 miles (ca. 5300 km) gefahren
- … haben vier Staaten (Kalifornien, Arizona, Nevada und Utah) bereist oder sind zumindest teilweise durchgefahren
- … haben mehr als 1800 Fotos (ca. 10 GB) gemacht
Unsere Reiseroute ist etwas von der zuvor geplanten (siehe Blogpost) abgewichen. Hier der ziemlich exakt von uns gefahrene Weg:
Urlaubsroute “USA West” 2009 auf einer größeren Karte anzeigen
Was war toll:
Toll ist die unglaubliche (landschaftliche) Abwechslung und Vielfalt im Westen der USA. So ist die Küste häufig nebelverhangen und zeigt sich mit riesigen, dramatischen Felsenklippen. Das Wetter ist dort häufig rau und kühl.
Nur wenige (zumindest für amerikanische Maßstäbe) Kilometer weiter befindet sich bereits die Wüste mit extremen heißen und trockenen Klima und u.a. sehr tollen Felsformationen (Monument Valley, Valley of Fire, etc.).
Ok, es gibt im Westen der USA einige schöne und spannende Städte (allen voran San Francisco), dennoch fahren die meisten Touristen wohl weder wegen der Städte, der nicht vorhandenen jungen Historie oder aber dem Junk-Food Essen dorthin.
Wirklich sehenswert ist definitiv die Landschaft, die Natur und damit u.a. National-Parks.
Generell gibt es im Westen der USA unglaublich viel zu sehen. Wir waren die drei Wochen jeden Tag unterwegs und haben versucht möglichst viel “mitzunehmen” … ich denke ich könnte aber nochmals drei Wochen fast eine identische Route fahren und hätte keine Probleme dann nochmals fast komplett andere Sachen zu unternehmen.
Was war nicht so toll:
… nicht so toll ist, dass die National-Parks sehr unter den ungeheuren Besuchermassen leiden. So kommen derzeit etwa 4 Mio. Besucher in Yosemite, 1,5 nach Bryce, fast 3 Mio. nach Zion und 5 Mio. zum Grand Canyon, etc.
Trotz aller Verbotsschilder werden Tiere gefüttert (die häufig daran sterben), Pflanzen niedergetrampelt oder Felswände beschmiert. Eine Lösung hierfür wäre wohl nur die Eintrittspreise drastisch zu erhöhen oder generell die Besuchermassen zu reglementieren.
Nachfolgend habe ich eine Auswahl einiger Fotos unseren einzelnen Stationen zugeordnet. Weil ich schon gefragt wurde: Ich habe alle Fotos mit meiner Panasonic DMC-TZ5 (meine Digicam-Timeline) mit manuellen Einstellungen aufgenommen. Die Fotos finden sich auch in meiner MobileMe Gallery.
San Francisco:
Tolle Stadt! San Francisco war und ist (?) eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste und hat (wie vieles an der kalifornischen Küste) einen Namen mit spanischem Ursprung.
In der Bucht vor San Francisco liegt Alcatraz (haben wir uns natürlich auch angesehen) sowie weitere kleine Inseln wie Angel Island oder Treasure Island.
Bekannte und sehenswerte Hotspots sind natürlich die Golden Gate Bridge (konnte wir trotz mehrmaliger Versuche aufgrund des Nebels nicht wirklich sehen), die „kurvenreichste Straße der Welt“ (Lombard-Street) oder die historischen Häusern am Alamo Square (”Painted Ladies”).
Yosemite National Park
Yosemite liegt etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco und ist wirklich traumhaft schön. Weltbekannt sind El Capitan (ein etwa 1000 Meter hoher Monolith) oder der sogn. Half Dome. Spektakuläre Ausblicke gibs vom Glacier Point in das Yosemite Valley (dort kann man bspw. Campen). Leider waren einige (sonst sehr spektakuläre) Wasserfälle jedoch fast völlig ausgetrocknet (ist gegen Ende des Sommers wohl normal).
Im Park befinden sich außerdem Haine mit Riesenmammutbäumen, der größte mit 200 Bäumen nennt sich Mariposa Grove.
Monterey
Monterey ist eine kleine Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern an der Küste, unterhalb von San Francisco.
Die Stadt diente als Hintergrund einiger Romane von John Steinbeck, bspw. Die Straße der Ölsardinen. Leider ist nur noch wenig von dem Charme der beschriebenen Fischerstadt erhalten geblieben – die Stadt ist immer noch nett anzusehen, aber mittlerweile (zu) sehr touristisch.
Das Highlight in Monterey ist wohl das Aquarium, riesig groß und bei unserem Besuch waren auch weiße Haie anwesend.
Highway #1
Wenn man die Küste weiter nach Süden fährt, dann sollte man als Tourist unbedingt den berühmten Highway #1 (California State Route) nehmen. Diese Straße ist sehr kurvenreich führt dafür aber direkt am Pazifik entlang und offenbart den einen oder anderen spektakulären Blick auf die (bei uns sehr nebelverhangene) Küste.
Santa Barbara
Santa Barbara ist wohl einer DER Anziehungspunkte für Touristen, gilt als Hauptstadt der „American Riviera“ und ist wohl eine der teuersten Wohngegenden in den USA. Die Stadt präsentiert sich dementsprechend sehr sauber, sehr schick, sehr teuer.
Für mich sehr überraschend ist Santa Barbara sehr spanisch bzw. mexikanisch – Gebäude sehen spanisch aus, fast alle Straßennamen sind auf spanisch, etc.
Grand Canyon
Der Grand Canyon liegt bereits in Arizona und ist eine ca. 450 Kilometer lange Schlucht an dessen Grund der Colorado River fließt. Beim Grand Canyon gibt es nur wenige Wanderwege, dafür aber fantastische Ausblicke in die Schlucht (die auf den Fotos nur halb so toll aussehen). Ein und dergleichen Ausblick kann aufgrund der Sonneneinstrahlung je nach Tages- und Jahres-Zeit völlig anders aussehen.
Sedona
… lebt mittlerweile wohl fast nur vom Tourismus, die aufgrund des tollen Panoramas mit den roten, gigantischen Sandsteinen in die Stadt kommen. Auch sehenswert ist die sehr moderne “Chapel of the Holy Cross”, eine um 1950 in einen Berg gebaute Kapelle.
Bryce Canyon
Der Bryce Canyon ist eigentlich gar kein Canyon sondern stellt ein natürliches Amphitheater dar. Für mich war Bryce der schönste National-Park, den wir auf der Reise angesehen haben. Die Felsformationen sehen wirklich super cool aus …
Antelope Canyon
Der Antelope Canyon ist ein sogn. Slot Canyon, also sehr steil (ca. 45 m) – dafür aber recht kurz (ca. 400 m).
Der Antelope Canyon gilt als Tipp für alle Fotografen (oder die sich dafür halten), da sich hier durch die Erosion im Sandstein tolle Formen gebildet haben durch die sich von oben scheinende Sonne sehr bunte Farbenspektren ergeben.
Auch ohne eine wirklich professionelle Cam habe ich ein paar ganz nette Aufnahmen hinbekommen.
Monument Valley
Das Monument Valley liegt innerhalb der Navajo-Nation-Reservation und vermittelt etwas Wild-West-Romantik. Diverse John Wayne wurden meines Wissens hier gedreht. Das Monument Valley bietet zwar weder tolle Wanderwege und man muss mit dem Auto (wir hatten einen hierfür unpassenden Van) eine sehr schlecht befahrbare Straße in Betracht nehmen, kann dafür aber tolle Aufnahmen von den Sandsteinformationen machen.
Hoover Dam & Las Vegas
Wir haben vier Nächte im “Paris Las Vegas” gewohnt. Wirklich schickes Hotel und sogar recht günstig. Da ich leider weder die Spielregeln der typischen Casino-Spiele wie Blackjack oder Craps verstehe, habe ich einige $ in der Slotmachine (”one-armed Bandit”) verspielt. Aber leider nicht wirklich was gewonnen
Zion National Park
Von Las Vegas aus haben wir einen Tagesausflug in den Zion National Park gemacht – nach Bryce Meinung meine Meinung nach einer der schönsten. Obwohl der Park mitten in der Wüste liegt, ist dieser (aufgrund Wasservorkommen) grün und dicht bewaldet.
Im Park präsentiert sich eine schluchtenreiche Landschaft mit unzähligen Wanderwegen. Sollte ich nochmals dorthin kommen, so möchte ich dann unbedingt den Wanderweg “Angel’s Landing” machen, bei man mit verankerten Ketten ein Felsmassiv hinausklettern muss.
FILMKRITIK: Moon
August 30th, 2009 Posted 14:06
Ich bin großer Fan von SciFi-Filmen wie 2001, Solaris, Blade Runner oder Alien I.
Also SciFi-Filmen, die im Gegensatz zu den nervigen Jar Jar Binks-Albernheiten oder dem Computerspiel-Look wie den letzten StarWars-Filmen eher in einer Dystopie spielen und sich dementsprechend durch eine düstere Stimmung / Setting auszeichnen.
In genau diesem von mir geliebten “intelligent SciFi” Umfeld sollte auch der Film Moon spielen. Für mich also ein Pflichtfilm, der gestern beim Fantasy Filmfest in Köln im Kino lief (es ist noch nicht ganz klar ob Moon regulär in die deutschen Kinos kommen wird).
Zum Film ist einleitend zu sagen, dass dies das Regie-Debut von Duncan Jones ist – dies ist der Sohn von David Bowie (dessen richtiger Name ist David Robert Jones).
Das Budget für Moon war das mit ca. 5 Mio. US $ (laut Wikipedia) recht gering.
Zum Vergleich hatten allerdings auch andere SciFi-Klassiker ein kleines Budget. So hatte bspw. Alien I damals (1979) auch nur ca. 10 Mio. US$ zur Verfügung.
Moon-Trailer:
Website: http://www.sonypictures.com/classics/moon
Zum Inhalt
Der Film spielt in der Zukunft, in der die Energieprobleme der Erde gelöst sind. Und zwar liefert der Mond die auf der Erde benötigte Energie. Riesige vollautomatische Erntemaschinen sammeln Mondgestein, generieren daraus Energie, die dann zur Erde geschickt wird.
Diese Technik ist so stark automatisiert, dass lediglich ein einziger Mensch notwendig ist um Wartungsarbeiten durchzuführen und ab- und zu die Energiebehälter zur Erde zu schicken.
Um genau diesen Menschen – Sam Bell – handelt der Film, der sich für eine 3jährige Mission auf der Station verpflichtet hat.
*ACHTUNG SPOILER!!!*
Leider wird das “Geheimnis” des Films (zu) schnell klar: Und zwar ist Sam ein Klon. Seit vielen Jahren wird die Raumstation von Klonen betrieben, die künstliche Erinnerungen implantiert bekommen. Nach jeweils 3 Jahren gehen die Klone “kaputt” und der nächste Klon übernimmt. Sam findest dies im Film – auch durch die Mithilfe des Roboter GERTY – heraus. Ein Highlight des Films ist sicherlich neben dem tollen Schauspieler Sam Rockwell eben dieser Roboter GERTY, der wohl bewusst als Gegenstück zu HAL 9000 angelegt ist.
Die Story wird ausgedehnt und sehr nachvollziehbar erzählt. Es tuen sich jedoch einige Logik-Fragen auf:
- Wieso sterben die Klone eigentlich nach 3 Jahren?
- Wieso werden nicht gleich Roboter für die Tätigkeiten eingesetzt?
Laut Wikipedia ist “Moon” als Trilogie angelegt.
Jones is currently planning a follow up film, which will serve as an epilogue to Moon. “Sam has agreed to do a little cameo in the next film,” says Jones, who ultimately hopes to do three films in the Moon series.
Man darf also gespannt sein was in den nächsten noch so Teilen passiert – die Story muss sich dann auf jeden Fall noch um einiges aufgebohrt werden um für zwei weitere Teile zu genügen.
Fazit:
Moon ist ein schöner SciFi-Film mit viel Atmosphäre, der vom Setting an Alien I (10/10 Punkte) erinnert, gut von Sam Rockwell gespielt wird und ohne unnötige Action oder Albernheiten auskommt. Die Story ist wirklich gut, leider allerdings etwas dünn um für über 90min Film ausreichend Material zu liefern – das “Geheimnis” des Films wird dem Zuschauer leider ziemlich schnell präsentiert und der Film verliert danach etwas an Spannung.
Dennoch: Für alle die gute SciFi-Filme mögen, ist dies trotzdem ein Pflichtfilm.
Meine Bewertung: 8 / 10 Punkte
Urlaubsplanung
August 23rd, 2009 Posted 13:25
Ich habe nun seit langer Zeit nichts mehr gebloggt. Das hatte u.a. auch damit zu tun, dass ich meine Freizeit zum Planen des kommenden Urlaubs genutzt habe. Ich fliege ich mit meiner Freundin Mitte September in die USA.
Startpunkt ist San Francisco … dann gehts mit dem Jeep quer durch Kalifornien bis nach Arizona und schließlich nach Las Vegas, wo wir drei Wochen später wieder nach Köln zurückfliegen.
Gebucht haben wir lediglich das Hotel in der Start- sowie der Abflug-Location. Dazwischen sind wir recht flexibel. Wie die Reiseroute aber so in etwa aussehen könnte, habe ich mal bei Google Maps eingetragen:
USA Urlaubsroute (update) auf einer größeren Karte anzeigen
Guter Shooter auf der Wii: “The Conduit”
Juli 15th, 2009 Posted 18:46
Früher (in den 90ern) hab ich gerne First-Person-Shooter wie Quake Arena, Unreal Tournament oder Half-Life gezockt – heutzutage ja bereits Klassiker
Damit Spiele dieser Art auch weiterhin gespielt werden können, ohne dass man unter Terrorverdacht fällt – und auch damit der irreführende und diskriminierende Begriff “Killerspiel” aus der (politischen) Diskussion genommen wird – habe ich die Online Petition “gegen ein Verbot von Action-Computerspielen” unterzeichnet.
Da ich seit einiger Zeit eine Wii besitze (und auf meinem Mac keine aktuelle Spiele funktionieren), bin ich an Shootern für die Wii interessiert. Nun ist die Wii ja (leider) keine Konsole, für die besonders viele “ernsthafte” und vor allem nicht besonders viele Shooter entwickelt werden.
Dies ist schade, da ein Shooter vor allem aufgrund der Wii-Steuerung und der daraus resultierenden realistischen Schießerei doch viel cooler als auf anderen Konsolen ist.
Als einen der neuen Shooter für die Wii habe ich mir nun “The Conduit” von High Voltage zugelegt.
The Conduit – Official Trailer:
Richtig gut ist bei “The Conduit” die Steuerung, die bei anderen Wii-Titeln häufig sehr schwammig und ungenau daherkommt. Nicht so bei diesem Spiel, hier hat man jederzeit das Gefühl, den Avatar wie gewollt unter Kontrolle zu haben.
Dagegen eher negativ ist die Präsentation des Spiels. Auf der Packung in etwa so etwas “… Shooter mit Bombastgrafik”. Da muss man schon ziemlich schmunzeln – zumindest wenn man weiß, dass es sehr viel besser geht. Wie man bei anderen Wii-Titeln sieht können Spiele auch ohne gute Grafik viel Spass machen. Ich denke bei Shootern ist jedoch die Atmosphäre wichtig – die nunmal durch die Grafikleistung der Konsole bestimmt wird.
Und so fällt “The Conduit” durch unansehnliche und leblose Kulissen wie bei 10 Jahre alten Spielen auf. Wandtexturen sind meist ein graubrauner Einheitsbrei. Ebenfalls hat „The Conduit“ keine Physik-Engine – eine Granate bewegt bspw. ein getroffenes Objekt keinen Millimeter.
Als Vergleich sieht ein aktuelles Video vom PS3-Game „Fallout 3“ dagegen wirklich sehr stimmig und schick aus:
Richtig cool ist bei „The Conduit“ jedoch der Mehrspieler-Modi! Hier kann man mit max. 12 Teilnehmern in den bekannten Diszuplinen wie (Team-)Deathmatch usw. antreten. Mehrspielergefechte gibs bei anderen Konsolen schon lange, in dieser Art ist das für die Wii aber wirklich ein sehr positives Beispiel.
Positiv:
- Vorbildliche Steuerung
- Nette Story
- Der Mehrspielermodus
- Es ist ein Shooter
Negativ:
- Technik von gestern (keine atmosphärischen Lichteffekte, fehlerhafte Kollisionsabfrage, etc.)
- Schlimmes Leveldesign
- Unfaire Checkpunkte
- (Zu) kurzer Multiplayer-Modul
Fazit:
“The Conduit” ist nicht perfekt, aber ein solider Shooter, der Spaß macht.
7 / 10 Punkte (Resident Evil 4 würde ich 9 / 10 geben).
Schöne Musik von Dear Reader
Juli 10th, 2009 Posted 13:25
Ich höre gerne ruhige Musik, bei denen eine Frau singt. Beispielsweise: Charlotte Gainsbourg, Portishead, Lamb, Feist, múm oder Goldfrapp (nicht beabsichtigte Aufzählung einiger meiner Lieblingsbands).
Durch Zufall bin ich nun auf eine Band aufmerksam geworden, die sich in der oben genannten Aufzählung einordnen lässt, sich Dear Reader nennt und wohl dem Indiepop zuzuordnen ist.
Ich wäre jede Wette eingegangen, dass Dear Reader aus Großbritannien, Kanada oder aber aus Skandinavien kommt. Überraschenderweise kommt die Band jedoch aus Südafrika und ist in Johannesburg zu Hause.
Das aktuelle Album „Replace Why With Funny“ hat einen sehr schönen, ruhigen und vielschichtigen Sound. Songs wie “Dearheart” oder “Great White Bear” fangen sehr entspannt an und entwickeln sich dann im weiteren Verlauf in mächtige orchestrale Anordnungen.

Unter greatwhitebear.tv findet ihr ein schönes Video zu dem schönen Song „Great White Bear“.
Das Album empfiehlt sich für Leute, die Musik gerne nicht nur nebenbei hören wollen. Ich werde das Album nochmal in Ruhe zuhause durchhören
Reinhören kann man natürlich auch auf der MySpace-Seite: http://www.myspace.com/dearreadermusic
Tags: entertainment, Musik
Posted in Freizeit, Musik
Digitalkameras – Meine Timeline
Juli 6th, 2009 Posted 09:12
Ich gebe zu, sowohl Titel als auch Idee für diesen Eintrag sind von Ralf geklaut.
Meine erste Digitalkamera war die “KODAK DC215 Zoom” mit ganzen 0,8 MP und einem Zweifach-Zoom. Kostenpunkt damals fast 1000 DM, hab sie allerdings in Zweitverwertung so etwa ums Jahr 2000 von Ralf erstanden.
Nach der KODAK hab ich mir soweit ich weiß noch irgendeine Cam gekauft … ich konnte anhand der EXIF-Tags das Modell aber nicht mehr rekonstruieren
Danach folgte die “SONY DSC-P8″, eine Cam aus der “Cyber-Shot” Serie von Sony mit 3,2 MegaPixel und für damalige Verhältnisse einem ziemlich großen 3,8cm Farbdisplay. Doof nur, dass mir die Cam im Urlaub am ersten Tag ins Wasser gefallen ist.
Danach folgte die ganz hervorragende “Canon IXUS 65″. Punkten kann die IXUS 65 mit einem großen Display, welches fast den kompletten Rückteil der Cam einnimmt. Sehr gut gefallen hat mir auch die sensorartike Menüführung über ein Funktionsbutton.
Die “Canon IXUS 80″ ist nicht so schick wie die “IXUS 65″, hat aber ein paar Megapixel mehr und ist so klein, dass man die Digicam ohne Probleme in die Hosentasche stecken kann. Die Cam gibs immer noch und kostet aktuell so 150 EUR – ein recht fairer Preis.
Meine aktuelle Cam ist die “Panasonic DMC TZ5″. Diese ist deutlich größer als die IXUS-Cams, hat dafür aber auch 10x optischen und 28mm Weitwinkel. Nett ist auch der “schöne Haut Modus”, durch den die Haut natürlicher wirkt. Weiteres Features ist der Verwacklungsschutz bei vollem Zoom.
Putpat.tv: Endlich richtiges Musikfernsehen!
Juni 15th, 2009 Posted 12:35
Vor kurzer Zeit hat Putpat.tv (ein Dienst aus Köln) seine Beta-Phase gestartet. Anmelden kann sich jeder unter putpat.tv – ich wurde bereits nach wenigen Stunden freigeschaltet. Die Idee hinter Putpat ist recht simpel und stößt bereits in der Beta-Phase (in der Bloggosphäre) auf sehr positive Resonanz.
Der Grund für diesen Erfolg ist unter anderem bei den reichweitenstarken Musikkanälen wie MTV und Viva zu sehen, die sich ja eher zu Unterhaltungssendern gewandelt haben. Klassische Musikvideos laufen dort heute nur noch sehr selten. Die Sender investieren zwar viel Geld in Ihre Web-Portale – Musikvideos sucht man aber auch dort vergebens.
Wer heute einen bestimmten Musik-Clip sehen möchte sucht wohl eher bei YouTube.
Putpat hat dieses Problem erkannt und möchte Putpat.tv als neuen Web-TV-Sender platzieren.
Dabei ist zu anzumerken, dass Putpat nicht als Website sondern vielmehr als TV-Sender zu verstehen ist – einzelne Lieder lassen somit geziehlt nicht einstellen.
Putpat agiert nach dem Vorbild der frühen TV-Musik-Sender (MTV, Viva, Viva II, etc.) und sendet rund um die Uhr ausschließlich Musik-Clips (Putpat hostet und lizensiert alles selber) und verzichtet dabei vollständig auf all die überflüssigen und nervigen (Werbe-) Unterbrechnungen!
Personalisierbarkeit:
Das besondere am Dienst ist, dass der Stream personalisiert werden kann – und damit den persönlichen Musik-Geschmack gerecht wird.
Es gibt verschiedenste Möglichkeiten Einfluss auf die Auswahl der Videos zu nehmen:
So wird der Nutzer direkt nach der Registrierung zur Eingabe einiger Lieblingsinterpreten oder seines Last.fm-Benutzernamens aufgefordert.
Ebenfalls existiert eine Bewertungsfunktion mit einer Skala von 1-100 die in die Kategorien “Mittelstrahl”, “Dröge”, “Geht So”, “Okay”, “Mittelfeld”, “Oberliga Nord”, “Steil”, “Hammer”, “Weltklasse” “Treppe zum Himmel” bis zum “Lieblingslied” unterscheidet.
Ähnlich wie bei Last.fm lassen sich auch Songs oder Interpreten ganz “bannen” und werden dann nicht mehr gespielt.
Darüber hinaus gibt es den sogn. “Veequalizer”, eine Art Mischpult für den eigenen Musikgeschmack:

Mit jedem Regler kann der Anteil eines Genres, eines Künstlers oder einer Stimmung am gesamten Videoprogramm zwischen null und hundert Prozent eingestellt werden – also beispielsweise 80 Prozent Electronica, 10 Prozent Pop und 10 Prozent Hip Hop.
Fazit:
Die Idee eines personalisierbaren Musik-Dienstes ist in den Web2.0-Zeiten nicht unbedingt revolutionär – dafür aber super gut umgesetzt und intuitiv zu bedienen!
Als ein generelles Problem sehe ich nach wie vor das Nutzungsszenario mit dem Rechner / Laptop, der sich nur bedingt für den “lean back” Konsum eignet.
Schön wäre es daher wenn man Putpat.tv auf dem heimischen TV-Gerät im Wohnzimmer ansehen kann. Dies ist aber natürlich kein Putpat-spezifisches Problem …
Zu Putpat bleibt eigentlich nur zu sagen: Es rockt!
Getting Things Done auf dem Mac mit “Things”
Mai 28th, 2009 Posted 20:30
Ich verlasse das Haus mit dem Vorhaben heute die verschiedensten Dinge zu erledigen. Erst zum Zahnarzt, dann Wasser und Nudeln im Supermarkt kaufen, nach Hause und Essen machen, die Freundin vom Flughafen abholen und dann zusammen zu nem Arbeitskollegen, da ist heute Video-Abend. Achso ja und dann natürlich noch Jens anrufen wegen dem Berlin-Urlaub.
Eigentlich muss ich mir das natürlich nicht aufschreiben. So viel ist das ja gar nicht. Eigentlich.
Auf dem Weg zum Flughafen gehe ich alle Sachen nochmal durch und mir fällt ein, dass ich ja noch Bier vom Supermärkt hätte mitbringen sollen. Ach ja und die Präsentation für das BarCamp wollte ich ja noch fertig stellen – das hab ich nun völlig vergessen.
Der geschilderte Ablauf ist nicht so unbedingt realitätsnah – trotzdem wird mir ab- und zu die Aufgabenplanung zu viel. Neben der Gefahr Sachen zu vergessen gehen mir auch immer wieder die gleichen Sachen durch den Kopf, während ich aktuell ja eigentlich mit ganz anderen Dingen beschäftigt bin. Der Kopf ist in den ganzen Tag in “Alarmbereitschaft” und ich kann nicht wirklich abschalten.
Ich bin daher gerade dabei “Getting Things Done” auszuprobieren. GTD ist von David Allen und eine (bekannte und beliebte) Selbstmanagementmethode.
Was GTD mit anderen solchen Methoden gemeinsam hat, ist das konsequente Aufschreiben. Das Ziel von GTD ist dafür zu sorgen, dass man im richtigen Augenblick an die Dinge erinnert wird – und damit dann Platz im Kopf für die Dinge hat, die gerade anstehen.
Einige Prinzipien von GTD:
- Bei GTD geht es nicht darum, Prioritäten zu setzen und zu entscheiden, was wichtiger und was unwichtiger ist.
- Bei GTD werden unpriorisierte Listen geführt und abgearbeitet. Alle zu erledigenden Sachen werden erfasst und in Kategorien eingeordnet: Ist es Quatsch, gibt es Handlungsbedarf, kann ich es sofort erledigen, muss ich es mal später erledigen oder kann ich es delegieren?
- Zweiminutenregel: Alles, was sich innerhalb von zwei Minuten erledigen lässt, sofort erledigen, denn eine so kleine Erledigung aufzuschreiben und eine Entscheidung zu treffen, wann sie wie erledigt werden soll, würde auch mindestens zwei Minuten dauern.
Things für den Mac:
Die Idee ein Software-Tool für diese Selbstmanagement-Methode einzusetzen ist natürlich ziemlich logisch. Ich habe mir daher mal das Tool “Things” für den Mac angesehen (danke für den Tipp von AIRMAX1)
Things verhält sich ähnlich den Apple iApps und man kann sich unkompliziert durchs Programm klicken und hat dann eigentlich auch recht schnell verstanden wie man dieses bedient.
So unterteilt Things in Heute, Demnächst, Irgendwann und nach gezieltem Termin. Und ich kann Aufgaben nach Projekten anzulegen (alles was länger als 2min Dauert ist ein Projekt).
Nett ist bei Things ebenfalls die Möglichkeit über eine Schnelleingabe-Funktion Aufgaben einzutragen – auch wenn man derzeit in einer anderen Anwendung als in Thing arbeitet.
Ich habe mir vorgenommen Things sowie die iPhone-App (zur Aufnahme von Aufgaben) mal zu testen und gucken ob sich die Anwendung in meinen Tagesablauf einfügt.
Einen guten Einblick gibt auch der Things Screencast.
Kurzbericht: IA Konferenz 2009 in Hamburg
Mai 20th, 2009 Posted 13:47
Am 16. und 17. Mai 2009 hat die IA Konferenz 2009 in Hamburg stattgefunden.
Die Konferenz war im “Empire Riverside” – direkt zwischen der Reeperbahn und den Landungsbrücken. Zumindest in dieser Hinsicht die besten Vorraussetzungen für ein gelungenes Wochenende.
Aber auch die Konferenz selber war mit über 200 Teilnehmern (ausverkauft) und 28 Konferenzbeiträgen wirklich gut!
Ich bin von den üblichen Barcamp-Vorträgen á la “Websecurity PHP” oder die typischen “Was kenn ihr für negative Beispiele für Onlinereputation” Sessions mittlerweile ziemlich gelangweilt.
Dabei sind BarCamps als Veranstaltungsformat nach wie vor sehr gut – inhaltlich hat mich das meiste in der letzten Zeit aber nicht so sehr interessiert.
Die “IA Konferenz” hat einen etwas anderen Ansatz und thematischen Schwerpunkt.
Das Konferenz-Motto „IA in Business und Praxis“ richtete sich an Informationsarchitektur im Business-Kontext und wollte sich dabei an aktuellen Herausforderungen vieler heutiger Unternehmen orientieren.
Im Gegensatz zum eher nerdigen BarCamp war die Veranstaltung dementsprechend auch eher von Agenturen besucht, die das Thema Informations-Architektur, Usability, User-Experiance, Konzeption, etc. als ernsthaftes, relevantes und professionelles Umfeld verstehen.
Die Referenten wurden aufgefordert aus ihrem Arbeitsalltag zu berichten und altbekannte oder auch neue Methoden und kreative Lösungsansätze aufzeigen.
Diesem Anspruch konnten viele- aber nicht alle Vorträge gerecht werden (einige haben eher unkonkrete Allgemeinheiten wiedergegeben).
Andere Präsentationen waren aber wirklich interessant! So haben bspw. Mitarbeiter von Leo Burnett vorgestellt wie die verschiedenen Brands von General Motors in ein einheitliches und globales Web-Kontrukt überführt wurden.
Wolfgang Tittmann von neue digitale hat einen wirklich beeindruckenden Surface-Prototypen vorgestellt und Sebastian Deterding hat erläutert wie die Architekturen von Software und Webapplikationen unser Denken und Verhalten lenken (Stichwort “persuasives Design). Link zum (sehr schönen) Foliensatz.
Fazit:
Die Konferenz war (inhaltlich) für alle, die sich (halbwegs intensiv) mit dem Thema IA beschäftigen wirklich passend und konnte aufgrund der inhaltlich heterogenen Vorträge dem komplexen Themenumfeld weitgehend gerecht werden.
Zusamen mit der guten Organisation (bspw. immer ein Moderator bei jeder Session) sei die Veranstaltungsreihe der IA-Konferenzen wirklich zu empfehlen.
Die Präsentationen der Konferenz in Hamburg sollen demnächst unter hier veröffentlich werden – ein Blick lohnt sich.
Tags: Business, Hamburg, HH, IA, IAK09, Informations Architektur, Konferenz, Reeperbahn, Usability
Posted in Allgemein, Freizeit, Usability
Filmkritik: Star Trek
Mai 12th, 2009 Posted 10:20
Der neue Star Trek Kinofilm hat´s gleichzeitig einfach und auch schwer.
Einfach weil:
Star Trek ist über viele Jahre gereift und bietet eine gute Storyline und Charaktere, die man weiterentwickeln und auf die man aufsetzen kann.
Schwer weil:
Die besten Zeiten von Star Trek waren in den 80ern und sind nun wohl vorbei.
So gibt es eine ganze Reihe von wirklich guten oder zumindest sehr bekannten Star Trek Filmen, die natürlich vor allem bei den alternden Trekkies hohe Erwartungen schüren.
Die Herausforderung einen neuen Star Trek Film zu machen, diesen in die aktuelle Zeit zu transportieren, den alten Fans gerecht zu werden und auch gleichzeitig die Teenies anzusprechen ist somit wirklich nicht einfach.
Ich finde aber, dass dieser Reboot halbwegs geglückt ist. Der Film wird ganz sicher erfolgreich sein (ist weiß, das ist KEIN Qualitätsmerkmal), was allerdings auch daran liegt, weil er viel massentaugliche Action und viel teenietauglichen Humor bietet.
Der Film ist was für´s Kino:
Ich fand den Film visuell ziemlich gut – auf einem kleinen Fernseher zuhause bringt der Film so gar nichts und man sollte diesen unbedingt im Kino sehen.
Der Look des Films war leider irgendwie nicht homogen und einiges sah recht billig aus – bspw. die Brücke der Enterprise (hochglanz Apple-Store-Look) war recht peinlich.
Auch das Design vom Bösewicht-Schiff war ziemlich dämlich. Sonst sah es doch immer so aus als ob die Schiffe auch tatsächlich funktionell wären. Beim Bösewicht-Schiff war das einfach nur dämlicher CGI-Schwachsinn.
Dafür hatte der Film viele nette CGI-Effekte, bei denen die Umgebung alt und abgenutzt aussah – im Gegensatz zu diesem grauenhaften “Hochglanz-Plastik-Barbie-Look” wie bspw. bei den letzten Star Wars Filmen.
Allerdings: Ich hatte das Gefühl, dass das Aussehen generell wichtiger war als die Story.
Story grauenhaft:
Ok Star Trek ist ein SciFi-Film. Diese müssen nicht immer plausibel sein. Das stört keinen. Auch nicht Trekkies.
Aaaaber: Kritik ist dennoch unbedingt an der Story zu sehen, denn Romulaner und Zeitreisen gabs doch schon 100000mal.
Und die größte Schwachstelle: Eric Bana als Bösewicht wurde extrem schwach dargestellt und super langweilig.
Viel Action und Anlehnung an Star Wars:
Gut ist die Idee endlich mal vernünftige Action ins Star Trek Universum zu bringen. So richtig geglückt ist das allerdings (auch aufgrund der schwachen Bösewichte) leider nicht.
Vieles am Film hat an Star Wars erinnert. So gab es eine völlig unsinnige Szene auf einem Eisplaneten (erinnerte stark an den Eisplaneten Hoth bei Star Wars). Dort wurde Kirk von einem CGI-Monster gejagt und trifft gaanz zufällig den aus-der-Zukunft-Spock in einer Höhle.
Dann gab es noch weitere Kampfszene auf dem “Bohrer” – hier fehlten eigentlich nur noch die Lichtschwerter.
Fazit:
Ich finde der Star Trek Reboot überzeugt mit sehr gelungener Neubesetzung, viel Action – schwächelt aber an der Story.
Meine Bewertung: (gute) 7 / 10 Punkte



























