Lars Blog

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Archive for the ‘Musik’ Category

Platten des Jahres 2009

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November 11th, 2009 Posted 19:02

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz vorbei – dennoch werden wohl bis zum Jahresende keine großartigen Neuvorstellungen mehr rauskommen. Zeit also zurück zu blicken – und hier meine persönlichen musikalischen Highlights vorzustellen.

Für mich ein Highlight ist ganz klar “Junior” von Röyksopp. Tolle tanzbare, elektronische Musik und ein ganz wunderbares Album.

Die weiteren Sachen findet ihr kommentarlos untenstehend. Alles super Sachen wie ich finde :) Wer´s nicht kennt, der kann gerne mal nen Blick oder Ohr riskieren:

Röyksopp – Junior

Franz Ferdinand – Tonight

Muse – The Resistance

Dear Reader – Replace Why With Funny

The Whitest Boy Alive – Rules

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Virtual-instrument widget “Nudge”

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September 10th, 2009 Posted 15:14

Grade zufällig (via Klaas) ein “virtual-instrument widget” entdeckt.
Das Musiktool ist von den Hobnox-Jungs und hat leider ein umständliches Interface – mit ein bisschen rumgeklicke erzeugt das Tool dennoch ziemlich schicke Sounds:

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Soundcloud – Coole Musik2.0-Plattform für Musiker

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Juli 17th, 2009 Posted 11:42

Die Macher von Soundcloud sitzen – wie irgendwie auch nicht anders zu erwarten – in Berlin-Mitte und haben eine ziemlich ambitionierte Musik2.0-Plattform.

soundcloud-300x222

Soundcloud richtet sich nicht so sehr an den Gelegenheits-Musik-Hörer oder den typischen Last.fm Nutzer sondern vielmehr direkt an Musiker, DJs sowie Produzenten. Soundcloud hat den Anspruch eine Plattform zu sein, um gemeinsam an Musik zu arbeiten.

Das originäre Ziel von Soundcloud beschreiben die Macher wie folgt:

„Wir waren meistens abgetörnt, wenn Musiker uns ihre Stücke zum Anhören mailten … „

„…wir wollten es erst mal vereinfachen, Tracks privat auszutauschen, zu kommentieren, zu hören, sich darüber eine Meinungen zu bilden“ (Link http://www.de-bug.de/mag/5784.html).

Diesem Anspruch wird Soundcloud gerecht und bietet den Nutzern die Möglichkeit sehr einfach seine Tracks hochzuladen. Zentrale Bedeutung hat dabei die sehr coole sogn. “Drop Box”, die jedem Nutzer zur Verfügung steht und den Datei-Transfer stark vereinfacht.
soundcloud_drop

In die DropBox können andere SoundCloud-User sowie beliebige Internetnutzer Musikstücke ablegen (Größe oder Länge der Datei sind ohne Begrenzung). Die DropBox ist über eine exklusive Adresse erreichbar (bei mir: http://soundcloud.com/musiklars/dropbox).

Sehr cool ist dann, dass die hochgeladenen Tracks (jedes Musikstück hat seine eigene URL) auf externen Seiten (wie etwa diesem Blog) eingebunden werden können:

DJ Pritosys – R.I.P. Michael Jackson Mix- by pritosys

Von großer  Bedeutung ist die ausgeklügelte Kommentar-Funktion: Anmerkungen können zu einzelnen Stellen einer Datei eingefügt werden und erscheinen als Sprechblase in der Wave-Kurve. Diese Funktion ist vor allem dann sinnvoll, wenn Musiker oder Produzenten gemeinsam an einem Stück arbeiten.

soundcloud

Spannend ist, dass mittlerweile auch einige der „großen“ Musiker auf Soundcloud setzen:

„Sonic Youth used SoundCloud to stream their latest album via Twitter while Moby uses it to promote his latest tracks on his site rather than on MySpace“ (Link)

Weitere Features von Soundcloud sind eine offene API mit der Applikationen für SoundCloud entwickelt werden können. Ein Beispiel hierfür ist FiRe – ein Programm für Field Recording mit dem iPhone.

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Schöne Musik von Dear Reader

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Juli 10th, 2009 Posted 13:25

Ich höre gerne ruhige Musik, bei denen eine Frau singt. Beispielsweise: Charlotte Gainsbourg, Portishead, Lamb, Feist, múm oder Goldfrapp (nicht beabsichtigte Aufzählung einiger meiner Lieblingsbands).

Durch Zufall bin ich nun auf eine Band aufmerksam geworden, die sich in der oben genannten Aufzählung einordnen lässt, sich Dear Reader nennt und wohl dem Indiepop zuzuordnen ist.

Ich wäre jede Wette eingegangen, dass Dear Reader aus Großbritannien, Kanada oder aber aus Skandinavien kommt. Überraschenderweise kommt die Band jedoch aus Südafrika und ist in Johannesburg zu Hause.

Das aktuelle Album „Replace Why With Funny“ hat einen sehr schönen, ruhigen und vielschichtigen Sound. Songs wie “Dearheart” oder “Great White Bear” fangen sehr entspannt an und entwickeln sich dann im weiteren Verlauf in mächtige orchestrale Anordnungen.
dear_reader

Unter greatwhitebear.tv findet ihr ein schönes Video zu dem schönen Song „Great White Bear“.

Das Album empfiehlt sich für Leute, die Musik gerne nicht nur nebenbei hören wollen. Ich werde das Album nochmal in Ruhe zuhause durchhören :)

Reinhören kann man natürlich auch auf der MySpace-Seite: http://www.myspace.com/dearreadermusic

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Posted in Freizeit, Musik

Putpat.tv: Endlich richtiges Musikfernsehen!

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Juni 15th, 2009 Posted 12:35

Vor kurzer Zeit hat Putpat.tv (ein Dienst aus Köln) seine Beta-Phase gestartet. Anmelden kann sich jeder unter putpat.tv – ich wurde bereits nach wenigen Stunden freigeschaltet. Die Idee hinter Putpat ist recht simpel und stößt bereits in der Beta-Phase (in der Bloggosphäre) auf sehr positive Resonanz.

Der Grund für diesen Erfolg ist unter anderem bei den reichweitenstarken Musikkanälen wie MTV und Viva zu sehen, die sich ja eher zu Unterhaltungssendern gewandelt haben. Klassische Musikvideos laufen dort heute nur noch sehr selten. Die Sender investieren zwar viel Geld in Ihre Web-Portale – Musikvideos sucht man aber auch dort vergebens.
Wer heute einen bestimmten Musik-Clip sehen möchte sucht wohl eher bei YouTube.

vollbild

channels

Putpat hat dieses Problem erkannt und möchte Putpat.tv als neuen Web-TV-Sender platzieren.
Dabei ist zu anzumerken, dass Putpat nicht als Website sondern vielmehr als TV-Sender zu verstehen ist – einzelne Lieder lassen somit geziehlt nicht einstellen.

bjork

Putpat agiert nach dem Vorbild der frühen TV-Musik-Sender (MTV, Viva, Viva II, etc.) und sendet rund um die Uhr ausschließlich Musik-Clips (Putpat hostet und lizensiert alles selber) und verzichtet dabei vollständig auf all die überflüssigen und nervigen (Werbe-) Unterbrechnungen!

Personalisierbarkeit:

Das besondere am Dienst ist, dass der Stream personalisiert werden kann – und damit den persönlichen Musik-Geschmack gerecht wird.
Es gibt verschiedenste Möglichkeiten Einfluss auf die Auswahl der Videos zu nehmen:
So wird der Nutzer direkt nach der Registrierung zur Eingabe einiger Lieblingsinterpreten oder seines Last.fm-Benutzernamens aufgefordert.

Ebenfalls existiert eine Bewertungsfunktion mit einer Skala von 1-100 die in die Kategorien “Mittelstrahl”, “Dröge”, “Geht So”, “Okay”, “Mittelfeld”, “Oberliga Nord”, “Steil”, “Hammer”, “Weltklasse” “Treppe zum Himmel” bis zum “Lieblingslied” unterscheidet.

putpat_nena

Ähnlich wie bei Last.fm lassen sich auch Songs oder Interpreten ganz “bannen” und werden dann nicht mehr gespielt.
Darüber hinaus gibt es den sogn. “Veequalizer”, eine Art Mischpult für den eigenen Musikgeschmack:

regler
Mit jedem Regler kann der Anteil eines Genres, eines Künstlers oder einer Stimmung am gesamten Videoprogramm zwischen null und hundert Prozent eingestellt werden – also beispielsweise 80 Prozent Electronica, 10 Prozent Pop und 10 Prozent Hip Hop.

Fazit:

Die Idee eines personalisierbaren Musik-Dienstes ist in den Web2.0-Zeiten nicht unbedingt revolutionär – dafür aber super gut umgesetzt und intuitiv zu bedienen!

Als ein generelles Problem sehe ich nach wie vor das Nutzungsszenario mit dem Rechner / Laptop, der sich nur bedingt für den “lean back” Konsum eignet.
Schön wäre es daher wenn man Putpat.tv auf dem heimischen TV-Gerät im Wohnzimmer ansehen kann. Dies ist aber natürlich kein Putpat-spezifisches Problem …

Zu Putpat bleibt eigentlich nur zu sagen: Es rockt!

Cooler Song und cooles Video von “Miss Kittin & The Hacker”

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April 29th, 2009 Posted 15:56

Ich habe ein super Video von Miss Kittin gefunden. Dies ist eine ziemlich bekannte französische DJane, die unter anderem ziemlich coolen Minimal / Electro Mukke macht.
Das nachfolgende Video hat einen schönen Retro-Charme und ist zusammen mit “The Hacker” entstanden, der ebenfalls französischer DJ ist.
Für alle Fans von guter elektronischer Musik zu empfehlen :)

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Posted in Musik

Ganz tolles Franz Ferdinand-Konzert in Köln

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März 15th, 2009 Posted 20:13

Nach den eher langweiligen Kaiser Chiefs und MIA. war ich nun in recht kurzer Zeit beim dritten Konzert in diesem Jahr – und zwar mit Franz Ferdinand.

Das ganze war im Kölner Palladium. Dort habe ich im letzten Jahr zwar schon zwei tolle Bands (the Hives und Portishead) gesehen, aber in Köln ist die Halle  – wie ich denke zu recht – wohl ziemlich unbeliebt.
Häufig gibts lange Schlangen, keine Parkplätze, alles viel zu voll, schlechte Luft, usw.
Das Konzert war erwartungsgemäß auch ausverkauft – soo ein schlimmes Gedrängel, Gerangel und Angestehe wars dann aber gar nicht. Ich war in dieser Hinsicht auf jeden Fall schonmal positiv überrascht.

Zu der Vorgruppe (kissogram) kann ich leider gar nicht sagen – die ham wir verpasst. Die Songs auf Myspace klingen aber ziemlich gut finde ich …

So gegen 21.30 kamen dann die vier Jungs von Franz Ferdinand auf die Bühne. Wirklich unglaublich war, dass von der ersten Sekunde sofort die ganze Halle mithüpfte. Das habe ich so noch nie erlebt.

Die ersten Songs waren ältere Hits. Erst der dritte Song war “No you girls” – und damit vom neuen Album.

Neben einer großen Videoinstallation, die über der Bühne angebracht war, hatte Franz Ferdinand eine recht reduzierte Bühnenshow. Das war allerdings keinesfalls negativ zu sehen. Franz Ferdinand kam sehr sympatisch rüber und hatten sichtlich Spaß an ihrem Auftritt.

Gespielt wurde insgesamt recht viel von älteren Alben. Bspw.  “Michael”, “Take me out” oder das ganze tolle “The fallen”.
Von der neuen Platte wurde natürlich noch Ulysses gespielt, aktuell eines meiner Lieblingslieder :)

Fazit:
Das Konzert war leider relativ kurz (so 80 min) und ich glaube, Franz Ferdinand ist wohl keine typische Live-Band.
Ich kann aber defivitiv sagen, dass dies eines der besten Konzerte war, auf denen ich jemals war!
Die Songs waren aber alle durchweg richtig gut und die Band ist einfach super!

MIA.-Konzert in Dortmund

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März 13th, 2009 Posted 12:14

Ich war am Mittwoch mit Freundin und einem Kollegen bei einem tollen Konzert von MIA. in der Dortmunder Westfalenhalle.

Als der Vorhand um 21 Uhr aufging sah man zunächst einen riesigen Kasten und den geschwungene MIA.-Schriftzug auf der Rückwand.
Über eine Art Show-Treppe kam die Sängerin Mieze nach vorne … und ziemlich schnell wurde klar, dass MIA. fast ausschließlich von ihrer Frontfrau lebt.

Die Stimmung ist der Halle war wirklich sehr gut, das Publikum konnte fast alle Lieder mitsingen, die (glaube ich) aus den letzten 3 Alben kamen. Die meisten aber natürlich aus dem aktuellen Album “Willkommen im Club”. Sehr gut gefallen hat mir dabei auch die Elektro-Version von “Zirkus”.

Lustig fand ich auch, als Mieze sich mal wieder umgezogen hat, ihr Weggehen von der Bühne (scheinbar) auf der Leinwand gezeigt wurde.

Dabei lief Sie dann durch die Katakomben des Gebäudes, stieg in ein Auto, kam am Flughafen an und kletterte auf eine flugzeuglose Passagiertreppe – bis Sie dann wieder in der Halle ankam.
Währenddesses spielten ihre Kollegen (zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug) ein super  Instrumental-Stück.

Bei “Mein Freund” durfte / musste jemand aus dem Publikum mit Mieze Walzer tanzen.

Das MIA.-Konzert hat über 2 Stunden gedauert – beachtlich vor allem die Leistung von Mieze, die ununterbrochen tobt, rennt, schreit und singt.

Fazit:
Ich bin sicher nicht der größte MIA.-Fan – und kannte leider nur so etwa die Hälfte der gespielten Songs. Und seit wann singt MIA. eigentlich auf Englisch?
Das Konzert war aber sehr schön, und es kam keine Langeweile auf. Die Fahrt nach Dortmund hat sich auf jeden Fall gelohnt :)

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Posted in Freizeit, Musik

Konzertbericht zu den “Kaiser Chiefs”

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Januar 22nd, 2009 Posted 11:07

Gestern war ich bei nem Konzert der Kaiser Chiefs in Köln.
Urpsrünglich sollte das Konzert im Kölner Palladium sein – wurde dann aber in die viel kleinere Live Music Hall verlegt. Diese nicht ausverkauft aber dennoch ganz gut gefüllt.

Ich habe die Kaiser Chiefs Ende 2007 bei einem wirklich super Konzert bereits in Berlin gesehen. Das Konzert gestern in Köln war dagegen eher mau. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass wir ganz hinten standen … so richtig Konzertstimmung kam bei mir nicht auf.

Nagativ waren auch die Bierpreise! 0,5 Liter kosteten 5 EUR. Totale Abzocke. Im Zweifel sollte man die Live Music Hall daher eher meiden.

Ich finds lustig zu lesen wie die Kaiser Chiefs derzeit mit ihrem aktuellen Album häufig zerissen werden.
Im Vergleich zur Vorgänger-Platte mit den Hits “Ruby” und “The angry mob” sind ein paar weniger Ohrwürmer dabei. Aber ich finds trotzdem großartig, dass die Kaiser Chiefs so viele nette, melodisch und teilweise Beatles-ähnliche Songs haben.

kaiser_chiefs_koeln_2

Die Jungs haben gestern so etwa 75 min gespielt … und alles in allem war es ein kurzweiliges Konzert mit 17 schönen Songs.

Ein 3. Mal muss ich die Jungs dann aber erstmal nicht gucken und hätte Lust auf neue Konzerte in Köln. Nette Sachen könnten sein:

  • Mia. (Sa.,14.02.2009  19:30)
  • The Prodigy (Di.,03.03.2009  20:00)
  • Franz Ferdinand (Sa.,14.03.2009  20:00)

Wer Interesse hat möge sich melden :)